Tierpflege braucht qualifizierte Menschen

Den Tierpflegerinnen und Tierpflegern kommt für das Wohlbefinden aller Zootiere eine besondere Rolle zu. Jeden Tag gehen sie neu auf das physische und mentale Wohlergehen der Tiere ein und dies aus einem einfachen Grund: Sie wollen, dass es „ihren“ Pfleglingen gut geht. Sie sind bestens ausgebildet, auch für Geburten, Transporte und Gruppenzusammenführungen. VdZ-Zoos entwickeln und testen kontinuierlich neue Ansätze, um Tierpflege, -zucht und -haltung weiter zu verbessern.

Erlebnis-Zoo Hannover

Dank der großen praktischen Erfahrung der Tierpflegenden und der fachlich tiefgehenden Ausbildung nehmen sie bereits geringe Veränderungen im Verhalten eines Tieres oder im Sozialgefüge einer Tiergruppe wahr und können diese gut einschätzen.

Eine gute Ausbildung ist die Basis

Qualifiziertes Tierpflege-Fachpersonal ist entscheidend für das Wohlergehen von Zootieren. Zu den Hauptaufgaben gehören die tägliche Begutachtung aller Tiere, das Säubern der Anlagen, die artspezifische Fütterung und das Wissen um Futterinhaltsstoffe, die Gehegegestaltung, das Tiertraining, Tiertransporte und Tiergesundheit. Entsprechend sind die Ansprüche an den Ausbildungsberuf „Tierpflege – Fachrichtung Zoo“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehr hoch angesiedelt. 

 

Die dreijährige duale Ausbildung zum Tierpfleger/zur Tierpflegerin in der Fachrichtung Zoo findet im Wechsel im ausbildenden Zoobetrieb und in einer Berufsschule statt. Eine abgeschlossene Tierpflegeausbildung ist Voraussetzung, um später in der Tierpflege zu arbeiten. Im 1. und 2. Ausbildungsjahr werden Grundfertigkeiten gelehrt, z.B. die Gehegegestaltung, das Halten von Tieren oder die Krankheitserkennung. Wählt man dann im dritten Lehrjahr die Fachrichtung „Zoo“, werden vertiefende Kenntnisse zu zoo-spezifischen Aufgaben gelehrt sowie zur Wildtierhaltung und zum Zuchtmanagement. 

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